Engelberth, you’re just too good to be true

Engel-Berth

Man könnte sagen, es war Liebe auf den ersten Blick. Engelberth hatte leichtes Spiel, ich bin ja einfach zu beeindrucken. Und so kam, sah und siegte er. In seinem früheren Leben hätte ich ihn keines Blickes gewürdigt. Vor seiner exaltierten Existenz als getunter Chicken Bus war er ein schnödes, gelbes, amerikanisches Kinderbeförderungsfahrzeug. Ein Schulbus, ein Mauerblümchen. Nach 150.000 Meilen war Engelberth wahrscheinlich komplett mit den Nerven runter. Man stelle sich vor – jeden Tag schreiende und/oder pubertierende Kinder, hysterische Eltern, frustrierte Fahrer und die Biederkeit amerikanischer Vorstädte. Vermutlich schickte man ihn in Frührente. Statt vor sich hin zu rosten begann er sein zweites Leben in Guatemala. Beim Umstyling muss der späte Elvis Pate gestanden haben: It’s now or never.

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