Der Barbier von Sevilla

Die schlechte Nachricht zuerst: Die Emanzipation des Mannes ist noch nicht so weit fortgeschritten, dass es auch für den Herrn einen Gynstuhl gibt. Dabei ist das ein sehr praktisches Möbel, wenn man mal in Ruhe SMS schreiben oder die FAZ lesen will. Die Vorzüge scheint auch der Hombre mit den pinken Nike-Schühchen, seines Zeichens Barbier, zu genießen. Morgens, bevor sich die Kundschaft aus dem Bette geschält hat, chillt er ausgiebig im gynäkologisch anmutenden Figarostuhl. Danach bearbeitet er seine Zielgruppe mit Solinger Edelstahl. Ich will auch so ein scharfes Messer! Wer mir dann seine Kehle entgegenstreckt, muss auf meine ruhige Hand und meine Sympathien hoffen. Die gute Nachricht: Als Frau würden sie mich wahrscheinlich nicht als Barbier-Praktikant beschäftigen. Mache ich halt weiter Marketing, da kann man auch mit Schaumquasten rumschmieren.

Barbier-Sevilla

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