It’s five o’clock somewhere

Metzger schlachten. Butler schweigen. Schreiber trinken. Baudelaire, Burroughs, Capote, Cheever, Novalis, Sagan, Hemingway. Sie alle: Trinker. „Done at noon, drunk at three“. Der alte Mann und der Mojito. Der Nobelpreisträger schrieb nicht, weil er trank. Er schrieb vielmehr trotz des Saufens – und wie. Morgens Literatur, mittags Minzfee. So viel Organisation muss sein, von nix kommt nix. Ernest kannte keinen Kater. Bei anderen riecht man das Erbrochene durch die Zeilen. Bukowski, zum Beispiel. Ich kann den Typ nicht ausstehen, genauso wenig Burroughs. Die kann ich mir als Leser nicht schön trinken. Mit Capote habe ich schon viele vergnügliche Nächte verbracht. Stocknüchtern. „In Cold Blood“ ist eines meiner liebsten Bücher. Ich weiß nicht wie er es macht, aber die Worte fallen bei ihm stets so wie ein Pasch 5.

6 Kommentare zu „It’s five o’clock somewhere

    1. Interessanter Ansatz! Ich konterkariere (jüngst) die angesprochene 2er bzw. 3er Regel, da ich in letzter Zeit immer nach dem dritten Cocktail aufhöre, da ich glaube mich bis dahin noch seriös benehmen zu können (wenn ich Wasser zwischendurch konsumiere = responsible drinking). Dummerweise habe ich jetzt auf die Schnelle keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Mojito gut gegen Erkältungen und voller Vitamine ist, aber ich glaube fest daran.

      1. Ich würde sagen, die Mojito-Theorie haben wir ja im Live-Versuch getestet und folglich ihre Wirksamkeit bewiesen 😉

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