Was will Kim Jong Un??

Was bringt jemanden dazu ohne Anlass Mittelstreckenraketen durch die Welt zu schicken?

Was bitte, will Kim Jong Un?

Meine Vermutungen:

  • Schokolade und Coca-Cola. Der wohl genährte Diktator mit dem dümmlich-feisten Grinsen hat einige Jahre seiner Jugend in der Schweiz verbracht. Was für eine heuchlerische Bankrotterklärung des planwirtschaftlich agierenden nordkoreanischen Diktator-Elternpaars. Während die Bevölkerung hungert und/oder gefoltert wird, den adoleszenten Dikator in spe einfach mal in das gut geölte Herz des funktionierenden marktwirtschaftlichen Systems schicken und mit Toblerone stopfen bis die Knöpfe von der Uniform springen.
  • Aufmerksamkeit. Mir kommen gleich die Tränen, es wie in der Krabbelgruppe. Der tobsüchtige Kim möchte aus dem Small Land abgeholt werden. Wer interessiert sich für ein isoliertes Land, dass als Handelspartner dank Planwirtschaft so gar keine Rolle spielt? Genau. Jetzt hat Kim Jong Un zumindest die Aufmerksamkeit von Trump. Die beiden ergeben ein ganz propperes Duo. Ich bezweifle aber, dass Donald seine Coke mit Kim teilen wird. Wie schön, dass nun die ganze Welt an den defizitären Kompensationsversuchen der Herren teilnehmen darf.
  • Digitalisierung? Ich muss immer herzhaft lachen, wenn ich Kim Jung Un mit seinen Knallchargen selbstzufrieden vor seiner lächerlichen Karte sitzen sehe, nebst vier Silberknöpfen als „Briefbeschwerer“. Wie anno 1810. Wenn nicht bald jemand sich erbarmt und Schokolade sowie ein neues iPhone mit Google Maps und ein paar zersteuenden Spielen an den nordkoreanischen Diktator schickt, dann wird mir wohl das Lachen im Halse stecken bleiben. Unterzuckerte, unsichere und gelangweilte Personen sind ja zu allem fähig.
  • Einen ordentlichen Haarschnitt. Vielleicht hat er schlechte Laune, weil sein Friseur alles versemmelt hat? Das ist bei Trump möglicherweise auch eine Erklärung. Kann Udo Walz vielleicht mal eine Rundreise für den Weltfrieden machen?

Ich möchte mit einem „Friede sei mit dir“ schließen. Mir fällt dazu nix mehr ein. Ich wünschte, dass der Buddhismus die weit verbreiteste Religion auf diesem Planeten wäre, wenn das Volk schon Religion als Opium zu brauchen scheint, dann wäre das wohl das Friedlichste.